Hochklassiges Spiel gegen Essen mit gerechtem Remis

Hochklassiges Spiel gegen Essen mit gerechtem Remis

Es war zu erwarten, das der BV Essen am vergangenen Sonntag als ganz starker Gegner bei Vorwärts antritt. Insofern können wir am Ende zufrieden sein mit dem erreichten Unentschieden, da Essen eine hohe Qualität hat und sicher oben mitspielen wird.

Aber auch unsere Jungs haben bewiesen , das sie Fußball spielen können und haben vor allem in Halbzeit eins sehr gute Partie abgeliefert.

Es ging hin und her von Beginn an, Jan Alexander Kooops hatte die erste Möglichkeit nach Zuspiel von Daalmann, doch er verzog nach zwanzig Minuten.

Nico Falk konnte im Gegenzug einen Schuss von Schaubert abwehren und anschließend legte sich Marco Veltmaat den Ball ein wenig zu weit vor. Sonst hätte es durchaus 1:0 stehen können.

In der 28. Minute scheiterte Ihnken wiederum auf der Gegenseite am Pfosten. Und dann legte Jannis Staelberg in der 30. Minute ein phänomenales Solo hin. Aus dem Mittelfeld heraus umkurvte er mehrere Gegenspieler und versenkte den Ball flach unten rechts, ohen Zweifel-ein wunderbarer Treffer.

Es ging  jedoch weiter mit einem Weitschuss von Ihnken, den Falk wieder parieren konnte. Der sehr agile und läuferisch starke Christopher Hölscher setzte noch einen aus der Drehung an den Pfosten und so ging es nach einer sehr unterhaltsamen Halbzeit in die Pause.

Tobi Daalmann mußte leider mit Zerrung nach dem Führungstreffer ausgewechselt werden.

Das machte sich in der zweiten Halbzeit auch negativ bemerkbar. Vorwärts fiel es zunehmend schwer, sich zu befreien. Essen wechselte mit Rendic und Akbulut nochmal richtig Qualität ein und machte die gesamte zweite Hälfte richtig Druck. Folgerichtig fiel durch einen sehr schönen Distanzschuss von de Buhr in der 73. Minute das 1:1. Vorwärts konnte mit vereinten Kräften den Druck standhalten und eine Niederlage abwehren.

Fast wäre Staelberg in der 88. Minute noch der Siegtreffer gelungen, er verzog jedoch knapp übers Tor.

Alles in allem ein sehr ansehnliches Spiel mit einem gerechtem Unentschieden.

 

Jürgen Menger