Gegen Spitzenreiter Bevern nichts zu holen

Gegen Spitzenreiter Bevern nichts zu holen

Mit 1:4 setzte es am vergangenen Sonntag eine deutliche Niederlage gegen den unangefochtenen Tabellenführer aus Bevern.

Dieses kleine Dörflein mit unter 1000 Einwohnern verfügt über eine erstklassige Mannschaft, die locker höher spielen kann. So ist das wenn man sich mit den nötigen Mitteln eine Truppe zusammenstellen kann, die einfach Qualität hat. Das ist den Verantwortlichen aus Bevern gelungen, es kommt zwar kein Spieler aus dem Ort, doch derzeit scheint das niemanden zu interessieren. Man hat seinen Spaß – vor allem daran den großen Nachbarn BV Essen zu ärgern. Wer nach neun Spielen in dieser Liga volle 27 Punkte eingefahren hat, der kann sich nur selbst ein Bein stellen, um nicht Meister zu werden. „Das nehmen wir dann mit und feiern eine Woche aber aufsteigen wollen wir nicht“. Das sind Originalaussagen vom Präsidenten und Manager des SV Bevern, das ist schon verrückt. Wir sind mal gespannt, ob dann im März 2019 wirklich keine Lizenz beantragt wird.

Zurück zum Spiel: Unsere Elf gleich zu Beginn des Spiels die volle Breitseite bekommen.
Torjäger Ipsilos schlug zweimal eiskalt zu mit fiesen Distanzschüssen, die für Nico Falk nicht zu halten waren. Der übermächtigen Power hatte unsere Abwehr wenig entgegen zu setzen. Auch der glückliche Anschlusstreffer durch Tobi Daalmann per Elfmeter konnte die Anfgriffswelle der Beverner nicht stoppen. Sander zog in der 30.Minute ab und wieder ins lange Eck und wieder nicht richtig gestört.

Die Partie war bereits zur Pause entschieden. Zwar hat Vorwärts es in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht, doch die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Bevern war vielleicht ein bisschen überheblich, konnte jedoch nochmal locker durch Große-Macke nachlegen und so den völlig verdienten Endstand herstellen.
Neidlos muss man anerkennen, eine richtig gute Mannschaft des SV Bevern in einem top Fitnesszustand war für uns eine Nummer zu hoch.

Wir müssen uns auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren und Spiel für Spiel Punkte sammeln. Zuletzt verletzte Spieler wie Jannes Staelberg und Henning Hood kommen zurück und können der Mannschaft helfen. Jeder Einzelne ist gefordert, sich zu verbessern, damit wir uns von den unteren Rängen fernhalten.

Jürgen Menger