Nach 0:2 gegen Papenburg nächster Derbysieg in Biene

Nach 0:2 gegen Papenburg nächster Derbysieg in Biene

Vorwärts hat die richtige Antwort auf auf die nächste Heimspielniederlage gegen Papenburg gegeben. Mit einem 1:2-Sieg beim Derby in Biene hat die Mannschaft einen in vielerlei enorm wichtigen Sieg eingefahren.

Am vergangenen Sonntag war der Gast aus Papenburg siegreich weil vor allem der eingewechselte Marek Janssen eiskalt zuschlug und in der 65.und 90.Minujte zweimal traf. Da war unsere Elf nicht aufmerksam genug und hat den Torjäger nicht entscheidend gestört. Dabei muss man wissen, das Janssen zum Besten gehört was die Liga zu bieten hat. Papenburg hatte insgesamt in dem Spiel Feldvorteile und hat sicherlich verdient gewonnen, doch wenn man bis zum Schluss dagegen hält, kann Vorwärts auch mit einem 0:0 aus der Party gehen. Im Gegensatz zum Derbysieg in Schüttorf strahlte Vorwärts jedoch kaum Gefahr nach vorne aus und kam gegen die robuste Papenburger Elf kaum zu Chancen. Insofern gingen die Punkte nicht zu unrecht nach Papenburg, die sich damit weiter in der Tabellenspitze festsetzen konnten.

Damit waren die Vorzeichen gegen die Überraschungsmannschaft der Saison in Biene alles andere als günstig. Biene mit einem super Lauf nach dem last Minute Nichtabstieg und Platz drei in der Tabelle und wir mit dem Druck des Punktenmüssens, um Abstand nach unten zu gewinnen. Und das ist unserer Mannschaft mit dem 1:2 Auswärtssieg hervorragend gelungen.

Von Beginn an war das Selbstbewusstsein der Biener durch die Erfolgsserie zu spüren. Doch unsere Jungs haben es angenommen, konzentriert, gut organisiert und mit Offensivaktionen nach vorne. Biene hatte in der ersten Halbzeit sein Chancen, doch die größte hatte Vorwärts durch Jannis Staelberg als Hillebrandt abwehren konnte und der Ball an die Latte ging. Ein sehr temporeiches Spiel hätte zur Pause durchaus 1:1 oder 2:2 stehen können, doch es ging mit einem 0:0 in die zweite Hälfte.

Biene machte weiter Druck und wiederum Vorwärts hatte durch Anas Alhelou die größte Chance zur Führung .Er traf jedoch mit einem Querpass die falsche Entscheidung anstatt den Ball selbst zu versenken.
Nach toller Vorarbeit von Tobias Daalmann war es dann aber in der 74.Minute so weit. Markus Wieloch konnte die Flanke von Daalmann per Kopf zum 0:1 verwerten. Und als Schrader in der 83. Mimute zum 0:2 erhöhte, schien die Party entschieden. Biene jedoch konnte durch Görtz in der der 85.Minute den Anschluss herstellen. Doch im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel in Biene ließ sich Vorwärts diesmal die Führung nicht mehr nehmen und ließ bis zum Schluss nichts mehr zu. Alles in allem ein nicht unverdienter Derbysieg, der an Wichtigkeit nicht hoch genug zu bewerten ist. Nicht nur das wir mit 17 Punkten uns ein wenig von unten abgesetzt haben, ist die Erkenntnis mit Mannschaften von oben mithalten zu können.

Das gibt Hoffnung für künftige Aufgaben, nur über solche Erfolgserlebnisse kommt das Selbstbewusstsein zurück und das Selbstverständnis für Spielsituationen und Abläufe. Da hat die Mannschaft um Trainer Schmidt heute einen ganz wichtigen Schritt gemacht. Spielmacher Jannes Staelberg ist einfach unersetzlich und für unser Spiel von ganz entscheidender Bedeutung, das hat er heute wieder eindrucksvoll bewiesen.

Im nächsten Heimpiel geht es gegen den TV Dinklage gegen die beste Rückrundenmannschaft der letzten Saison. Und die stehen jetzt auf dem letzten Tabellenplatz. Daran sieht man, das hat nichts zu bedeuten. Dinklage ist mit Sicherheit nichts schwächer als das Mittelfeld der Liga. Unser Ziel muss sein, wieder mal ein Heimspiel zu gewinnen, um dann mit 20 Punkten ein wenig entspannter nach vorne Richtung Winterpause zu schauen.

Jürgen Menger

Derbysieg gegen den FC Schüttorf

Derbysieg gegen den FC Schüttorf

Ein Derby, das seinem Namen alle Ehre gemacht hat. Das bekamen die Zuschauer am heutigen nachmittag mit insgesamt sechs Toren geboten.

Vor gut 400 Zuschauern machte Vorwärts von Beginn an einen sehr konzentrierten und entschlossenen Eindruck. In der 10.Minute steckte Florian Müller schön durch auf Tobias Daalmann. Und der spielte seine ganze Klasse aus, behauptetete sich im Laufduell und schob das Leder gekonnt an an Torwart Heckmann vorbei. Gut gestaffelt und sicher in der Abwehr agierte Vorwärts weiter und kontrollierte das Spiel. In der 21. Minute nutzte Eike Schrader einen Eckball von Anas Alhelou und konnte zum 0:2 einköpfen. Die Führung schien Schüttorf ein wenig den Nerv gezogen zu haben. Doch in der 31. Minute erzielte Stefffen Hilberink ein Traumtor mit links aus 30 Metern genau in den Winkel. Vorwärts ließ sich davon wenig beeindrucken und Tobi Daalmann hätte in der 40. Minute bei quasi identischer Situation wie beim 0:1 das 1:3 erzielen können, scheiterte jedoch an Heckmann.

Nach der Pause kam Schüttorf mit mächtig Druck aus der Kabine und hatte mehr vom Spiel. Jesko Bührung vertendelte zum Glück für Vorwärts freistehend vorm Tor. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft.
Der wunderbare Freistoßtreffer durch Eike Schrader zum 1:3 in der 70.Minute brachte dann die zweite Luft für Vorwärts. Schüttorf war sichtlich geknickt . Das nutzte unsere Elf zu einem weiteren Konter über Marco Veltmaat, der auf Henning Hood vorlegte, der wiederum das Leder direkt verwandeln konnte. 1:4 hieß es nach 75. Spielminuten und nur drei Minuten später konnte Werner Hofschröer auf 2:4 verkürzen.
Vorwärts ließ jedoch nichts mehr anbrennen und hätte durch Großchancen von Hagels(Pfosten), Hölscher und Budde in den Schlußminuten durchaus noch erhöhen können.

Alles in allem ein verdienter Derbysieg in einem rassigen Spiel. Heute hatte Vorwärts das Momentum auf seiner Seite, war sehr effektiv und hatte mit Daalmann und Schrader zwei überragende Männer in seinem Team. Insgesamt war es eine geschlossen gute Mannschaftsleistung zum wichtigen Zeitpunkt. Mit nunmehr 14 Punkten konnten wir uns ein wenig Luft nach unten verschaffen. Weitere harte Begegegnungen gegen Papenburg und Biene stehen an. Auch heute haben wir wiederum Ausfälle verkraften müssen, die der Kader in der Breite jedoch auffangen kann. Die neu hinzu gekommenen Spieler werden immer besser und zeigen ihre Qualität, das ist sehr erfreulich.

Jürgen Menger

Unentschieden in Friesoythe

Unentschieden in Friesoythe

Unentschieden bringen einen bekanntermaßen beim Fußball nicht viel weiter. Angesichts der 3 Punkte Regel tritt man damit mehr oder weniger auf der Stelle.

Das 1:1 am Sonntag beim Tabellennachbarn Hansa Friesoythe kann man trotzdem durchaus als Erfolg werten. Denn auch Hansa verfügt über eine gute Mannschaft, die mit erstklassigen Spielern besetzt ist. Vorne im Sturm mit Jädke und Plichta, Gerrit Thomas hinten drin und der Spanier Garcia, der allerdings erstmal auf der Bank Platz nahm. Wir hatten Jannes Staelberg und Henning Hood wieder dabei. Anas Alhelou spielte von Anfang an und Fabian Pley stand im Tor. Der Beginn verlief vielversprechend für Vorwärts. Marco Veltmaat konnte sich in der 1. Minute über links durchsetzen und Markus Wieloch kam in der Mitte einen Schritt zu spät. Dem verheißungsvollen Start folgte jedoch in der 7.Minute die Ernüchterung. David Barragan konnte Souyleman nicht folgen und die scharfe Hereingabe konnte Jädge leicht versenken. Danach brannte es noch einige Male vor dem Kasten, doch Plichta vergab aussichtsreich und Pley schmiß sich dazwischen mehrfach dazwischen. Ab der 30. Minute bekam Vorwärts wieder mehr Kontrolle und Anas Alhelou machte mit einer schönen Aktion in der 39. Minute das 1:1. Das war gleichzeitig der Pausenstand.

Nach der Halbzeit brach Alhelou wieder vorne durch, die Hereingabe verpaßten jedoch gleich mehrere Spieler. Um die 60. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Alhelou konnte unverhofft alleine auf Panzlaff zulaufen, doch versagtem ihm die Nerven und schoss den Torwart an. Direkt im Gegenzug ergab sich für Plichta die gleiche Situation, er traf zu unserem Glück nur den Pfosten. Dann gab es ein übles Missverständnis zwischen Veltmaat und Pley, sodass Völkerink in höchster Not auf der Linie retten musste.

In der Schlussaktion ergab sich für unsere Jungs eine Überzahlsituation, die an und für sich zum Tor und Sieg führen muss. Diesmal traf der eingewechselte Valdet Osmanay die falsche Entscheidung und spielte quer anstatt den Ball einfach reinzumachen. Einfacher gesagt wie getan, am Ende stand ein gerechtes Unentschieden, das uns zwar weiter im Tabellenmittelfeld hält aber auch sehr trügerisch sein kann.

Am Sonntag geht’s zum Aufsteiger und großem Derby nach Schüttorf. Da ist mit Sicherheit Musik drin. Schüttorf hat ebenfalls eine gute Mannschaft, die in der Landesliga gut angekommen und konkurrenzfähig ist. Ich glaube die Motivation für unsere Spieler versteht sich von selbst.

Jürgen Menger

Gegen Spitzenreiter Bevern nichts zu holen

Gegen Spitzenreiter Bevern nichts zu holen

Mit 1:4 setzte es am vergangenen Sonntag eine deutliche Niederlage gegen den unangefochtenen Tabellenführer aus Bevern.

Dieses kleine Dörflein mit unter 1000 Einwohnern verfügt über eine erstklassige Mannschaft, die locker höher spielen kann. So ist das wenn man sich mit den nötigen Mitteln eine Truppe zusammenstellen kann, die einfach Qualität hat. Das ist den Verantwortlichen aus Bevern gelungen, es kommt zwar kein Spieler aus dem Ort, doch derzeit scheint das niemanden zu interessieren. Man hat seinen Spaß – vor allem daran den großen Nachbarn BV Essen zu ärgern. Wer nach neun Spielen in dieser Liga volle 27 Punkte eingefahren hat, der kann sich nur selbst ein Bein stellen, um nicht Meister zu werden. „Das nehmen wir dann mit und feiern eine Woche aber aufsteigen wollen wir nicht“. Das sind Originalaussagen vom Präsidenten und Manager des SV Bevern, das ist schon verrückt. Wir sind mal gespannt, ob dann im März 2019 wirklich keine Lizenz beantragt wird.

Zurück zum Spiel: Unsere Elf gleich zu Beginn des Spiels die volle Breitseite bekommen.
Torjäger Ipsilos schlug zweimal eiskalt zu mit fiesen Distanzschüssen, die für Nico Falk nicht zu halten waren. Der übermächtigen Power hatte unsere Abwehr wenig entgegen zu setzen. Auch der glückliche Anschlusstreffer durch Tobi Daalmann per Elfmeter konnte die Anfgriffswelle der Beverner nicht stoppen. Sander zog in der 30.Minute ab und wieder ins lange Eck und wieder nicht richtig gestört.

Die Partie war bereits zur Pause entschieden. Zwar hat Vorwärts es in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht, doch die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Bevern war vielleicht ein bisschen überheblich, konnte jedoch nochmal locker durch Große-Macke nachlegen und so den völlig verdienten Endstand herstellen.
Neidlos muss man anerkennen, eine richtig gute Mannschaft des SV Bevern in einem top Fitnesszustand war für uns eine Nummer zu hoch.

Wir müssen uns auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren und Spiel für Spiel Punkte sammeln. Zuletzt verletzte Spieler wie Jannes Staelberg und Henning Hood kommen zurück und können der Mannschaft helfen. Jeder Einzelne ist gefordert, sich zu verbessern, damit wir uns von den unteren Rängen fernhalten.

Jürgen Menger

Auf Heimniederlage folgt Auswärtssieg

Auf Heimniederlage folgt Auswärtssieg

1:3 gegen Firrel und 4:2 in Rothenfelde – Der Heimspielniederlage gegen den Aufsteiger Firrel folgte ein überzeugender Auswärtssieg in Bad Rothenfelde. Niklas Fraatz hatte uns gegen den SC Firrel in Führung gebracht und diese Führung hielt bis zur 60.Minute in der zweiten Halbzeit. Firrel war durchweg ein gleichwertiger Gegner, doch unsere Elf hatte es eigentlich gut im Griff. Der bärenstarke Nico Prieto Falk mußte zwar einige Male abwehren aber auch wir hatten unsere Chancen.
Kurz vorm unglücklichen Ausgleichstreffer per Eigentor hätte Anas Alhelou die Führung erzielen können, ja müssen. Und so etwas rächt sich bekanntermaßen. Der Ausgleich brachte Firrel wieder ins Spiel und setzte Kräfte frei. Sie ließen einfach nicht locker und erzwangen die Führung 15 Minuten vor Schluß. Das 1:3 in der Schlußsekunde war nicht mehr von Bedeutung. Eine recht unglückliche Niederlage und wieder einmal der Beweis, jeder kann jeden schlagen.
Die Drucksituation für unsere Mannschaft wurde dadurch natürlich nicht geringer. Mit gerade mal sieben Punkten reisten wir am vergangenen Sonntag zum Tabellennachbarn nach Rothenfelde. Der SV war sicherlich mit ganz anderen Ambitionen in die Saison gestartet und so ging es für beide darum ein wenig Abstand zu den Abstiegsplätzen herzustellen.
Zu allem Überfluß hatten wir auf dem grausamen Kunstrasenplatz anzutreten. Das galt es erstmal für unsere Jungs mental zu verkraften. Den muß man sich ungefähr wie Hallenboden vorstellen. Wir gingen mit einer gehörigen Portion Wut ins Spiel.
Die ersten zwanzig Minuten waren dann auch entsprechend. Nico Falk hielt uns mal wieder mit tollen Paraden im Spiel, doch in der 21. Minute war auch er machtlos gegen den Schuß von Pfannenstiel, es drohte eine weitere Niederlage.
Ein klarer Elfer an Chris Hölscher durch eine dumme Aktion brachte uns jedoch unverhofft zurück ins Spiel. Daalmann konnte den Elfer im Nachschuß verwandeln. Und es kam noch besser. Markus Wieloch brachte einen knallharten Freistoß aus dem rechten Mittelfeld in den Sechzehner und Milan Hagel machte mit einem wuchtigen Kopfball in den Winkel das 1:2.
Nach der Pause machte Rothenfelde zwar zunächst Druck ohne dabei entsccheidend gefährlich zu werden. Chris Hölscher war einige Male nah am 1:3, Lucas Völkerink war es dann, der eine schöne Vorlage von Tobi Daalmann direkt verwandeln konnte. Und der gleiche Daalmann setzte das 1:4 nach Zuspiel von Wieloch oben drauf. Das 2:4 durch Stumpe war lediglich Ergebniskosmetik. Alles in allem ein überzeugender wichtiger Sieg gegen einen namhaften Gegner auf einem sehr schwierigem Geläuf.
Somit können wir uns auf ein heißes Spiel gegen den ungeschlagenen Tabellenführer aus Bevern freuen. Vielleicht gelingt unserer Truppe eine Überraschung. Nur mit einer tadellosen Einstellung und bedingungsloser Kampfkraft wird unserer Mannschaft das gelingen können. Angesichts der engen Tabellensituation wäre weitere Punkte enorm wichtig.

Jürgen Menger

Man of the Match: Nico Prieto-Falk – Sensationelles Tor gegen Kickers Emden

Man of the Match: Nico Prieto-Falk – Sensationelles Tor gegen Kickers Emden

Das war der Hammer. Beim Stand von 1:2 gegen die Kickers aus Emden haut Vorwärts Torhüter Nico Prieto-Falk den Ball aus 11 Metern links oben in den Winkel und macht damit den längst überfälligen Ausgleich perfekt.
Vorausgegangen waren 90 sehr unterhaltsame Minuten in denen eine Menge geboten wurde.
In der 1. Minute ging es bei hervorragenden Flutlichtbedingungen gleich gut los. Henning Schmidt brachte erstmalig Anas Alhelou von Beginn an und der fackelte nicht lange und schoss beherzt zum 1:0 ein. Die Kickers konnten das Blatt jedoch schnell wenden. Lucas Völkerinks Fehlpass ins Mittelfeld folgte ein unglückliches Handspiel nach Flanke von Bloem.
Den fälligen Elfmeter verwandelte Wulff sicher. Und wiederum Wulff netzte nach schnellem Konter per Direktabnahme ein, somit hatte Emden das Spiel in kürzester Zeit gedreht. Vorwärts konnte dem Tempo der Kickers nicht so ganz folgen, die das Spiel bis zur Pause weitestgehend bestimmten.
Das sollte sich nach der Pause aber grundlegend ändern.
Goosmann holte in der 47.Minute Tobi Daalmann von den Beinen. Goosmann sah rot und der sonst so sichere Schütze Daalmann scheiterte an Keeper John. Was dann folgte war ein Wettlauf auf den Ausgleich. Die Kickers konnten kaum noch für Entlastung nach vorne sorgen. Vorwärts erspielte sich viele Chancen. Daalmann entwickelte sich dabei fast zur tragischen Figur. Nach einem Zuspiel per Heber im Sechzehner von Schrader knallte er das Leder an den Innenpfosten, den Abpraller von Wieloch konnte Emden auf der Linie retten. Siegfried John hielt was er konnte. Seine Vorderleute vergaben kurz vor Schluss die Vorentscheidung zum 1:3, zum Glück für Vorwärts.
Die setzten nun alles auf eine Karte: Keeper Falk schlich sich nach Ecke in der letzten Minute in den Strafraum, fast ungläubig für alle Zuschauer fiel ihm der Ball vor die Füße und Nico hämmerte das Ding links oben in den Winkel.
Wahnsinn, so ein Tor und das vom Torhüter, es brachen alle Dämme. Tobi Daalmann hätte in der Schlusssekunde noch den Sieg klar machen können. Das war ihm jedoch am Freitagabend nicht vergönnt. Ein klasse Fußballspiel fand ein gerechtes Ende.
Der überragende Prieto-Falk, der uns bereits in Wallenhorst mit tollen Paraden das Unentschieden gerettet hatte, machte gestern sein Tor des Lebens zum 2:2 Endstand.

Jürgen Menger

Nach Flop in Brake Heimsieg gegen Melle

Nach Flop in Brake Heimsieg gegen Melle

Dank einer Energieleistung konnte am heutigen Nachmittag der SC Melle 03 mit 1:0 bezwungen werden. Lucas Völkerink war der Schütze des goldenen Tores in der 21. Minute. Nach Vorlage von David Barragan zog er mit links ab ins rechte untere Eck und damit den entscheidenden Treffer.

Nachdem unsere Elf die Woche zuvor bei der Niederlage in Brake vieles vermissen ließ, konnte sie heute vor allem kämpferisch überzeugen. Trainer Schmidt musste wieder auf vielen Positionen umbauen. Henning Hood hatte sich vergangene Woche am Knie verletzt und wird wochenlang ausfallen. Die Verletztenmisere setzte sich heute fort.
Jannes Staelberg verletzte sich kurz vor dem Führungstreffer und der für ihn eingewechselte Robin Eylerink musste in der zweiten Halbzeit mit vermutlich schwerer Knieverletzung wieder raus. Die Mannschaft hat jedoch nach dem Ausfall von Staelberg eine gute Reaktion gezeigt. Auch spielerisch konnte Vorwärts einige gute Chancen heraus spielen wobei Lucas Völkerink noch die größte vergab als er in der 33.Minute rechts über das Tor verzog.

Melle verfügt natürlich auch über Qualität und hatte kurz vor der Pause eine Möglichkeit durch Moß zum Ausgleich, auch dieser Ball ging übers Tor. Die Gäste bauten in der zweiten Halbzeit immer mehr Druck auf und es entwickelte sich mehr oder weniger eine Abwehrschlacht. Vorwärts konnte kaum noch für Entlastung nach vorne sorgen wobei Christopher Hölscher als einzige Spitze es richtig gut gemacht hat. Melle hatte einige Standards, die Yakub Agbayram jedoch unpräzise verzog. Nico Falk konnte eine Großchance von Malte Moß vereiteln.
In der Schlussminute tauchte dann Jan Alexander Koops alleine vor Munz auf, doch ihm fehlte wohl die Kraft, um den Ball ins Netz zu bringen.

Insgesamt ein knapper hart erkämpfter Sieg, der Vorwärts drei wichtige Punkte bringt und Melle weiterhin ohne Punkte dastehen lässt.

Jürgen Menger

Hochklassiges Spiel gegen Essen mit gerechtem Remis

Hochklassiges Spiel gegen Essen mit gerechtem Remis

Es war zu erwarten, das der BV Essen am vergangenen Sonntag als ganz starker Gegner bei Vorwärts antritt. Insofern können wir am Ende zufrieden sein mit dem erreichten Unentschieden, da Essen eine hohe Qualität hat und sicher oben mitspielen wird.

Aber auch unsere Jungs haben bewiesen , das sie Fußball spielen können und haben vor allem in Halbzeit eins sehr gute Partie abgeliefert.

Es ging hin und her von Beginn an, Jan Alexander Kooops hatte die erste Möglichkeit nach Zuspiel von Daalmann, doch er verzog nach zwanzig Minuten.

Nico Falk konnte im Gegenzug einen Schuss von Schaubert abwehren und anschließend legte sich Marco Veltmaat den Ball ein wenig zu weit vor. Sonst hätte es durchaus 1:0 stehen können.

In der 28. Minute scheiterte Ihnken wiederum auf der Gegenseite am Pfosten. Und dann legte Jannis Staelberg in der 30. Minute ein phänomenales Solo hin. Aus dem Mittelfeld heraus umkurvte er mehrere Gegenspieler und versenkte den Ball flach unten rechts, ohen Zweifel-ein wunderbarer Treffer.

Es ging  jedoch weiter mit einem Weitschuss von Ihnken, den Falk wieder parieren konnte. Der sehr agile und läuferisch starke Christopher Hölscher setzte noch einen aus der Drehung an den Pfosten und so ging es nach einer sehr unterhaltsamen Halbzeit in die Pause.

Tobi Daalmann mußte leider mit Zerrung nach dem Führungstreffer ausgewechselt werden.

Das machte sich in der zweiten Halbzeit auch negativ bemerkbar. Vorwärts fiel es zunehmend schwer, sich zu befreien. Essen wechselte mit Rendic und Akbulut nochmal richtig Qualität ein und machte die gesamte zweite Hälfte richtig Druck. Folgerichtig fiel durch einen sehr schönen Distanzschuss von de Buhr in der 73. Minute das 1:1. Vorwärts konnte mit vereinten Kräften den Druck standhalten und eine Niederlage abwehren.

Fast wäre Staelberg in der 88. Minute noch der Siegtreffer gelungen, er verzog jedoch knapp übers Tor.

Alles in allem ein sehr ansehnliches Spiel mit einem gerechtem Unentschieden.

 

Jürgen Menger

Verrücktes 3:4 gegen Dinklage   

Verrücktes 3:4 gegen Dinklage  

Auf-und Abstiegsfrage so gut wie geklärt. Für die Zuschauer war die Partie am Mittwoche ein Spiel mit hohem Unterhaltungswert. Die Stimmung auf unserer Seite war nach Spielschluss jedoch nicht so gut.

Da führst du 3:0 nach 55. Minuten und verlierst doch tatsächlich in der letzten Minute noch mit 3:4, und das auch noch in Überzahl. Bereits im Vorfeld hatten wir auf die Mannschaft der Stunde hingewiesen, die jetzt einen Schnitt von zwei Punkten in 16 Spielen hingelegt hat. Nahezu jede Mannschaft hätte bei dem Spielstand und wo es eigentlich um nichts mehr ging, die Segel gestrichen, nicht so der TV Dinklage.

Doch unsere Mannschaft hat sich von der Moral der Dinklager übertölpeln lassen und  diese haben nicht zu Unrecht in der Schlussminute das 3:4 erzielt.

Nach 8.Minuten führte Vorwärts durch Tore von Völkerink und Schrader bereits 2:0. Das Fußballspielen wurde von da an mehr oder weniger eingestellt. Als Tobi Daalmann nach der Pause gar zum schönen 3:0 erhöhte, hat wohl jeder gedacht, das Ding ist gelaufen.

Weit gefehlt, Dinklage rannte weiter an und spielte gut, vor allem gaben sie keinen Ball verloren. Nach dem 3:1 durch Espelage nahmen die Dinge ihren Lauf. Der Gegner brannte und wir schauten mehr oder weniger zu. Nochmal Espelage und zweimal Bockhorst drehten das Spiel komplett. Besonders ärgerlich, Espelage bekam in der 91.Minute die rote Karte. Dinklage führt aus der eigenen Hälfte schnell aus und versenkt das Ding glatt zum 3:4, Abpfiff.

Nun gut, einen Vorwurf will ich unseren Jungs trotzdem nicht machen. Sie haben nach der Winterpause hervorragende Spiele abgeliefert. Heute fehlten einige Spieler oder gingen angeschlagen ins Spiel. Jeder Einzelne weiß, so ein Ding musst du eigentlich nach hause bringen. Es fehlte sicher dann die letzte Konzentration und wir konnten von der Bank auch nicht nachlegen.

Oft genug habe ich betont wie schwer es in dieser Liga ist, Spiele für sich zu entscheiden. Wir wissen schon lange, das wir uns vom Kader her noch breiter aufstellen müssen. Wir arbeiten dran und schauen positiv nach vorne.

Am Sonntag geht es nach Emden zum letzten Auswärtsspiel. Für Emden als sicherer Tabellenzweiter ist der Titel nicht mehr zu erreichen. Der VfL Oythe wird aufsteigen, das steht so gut wie fest.

Am nächsten Samstag empfangen wir dann GM’Hütte zum letzten Heimspiel. Georgsmarienhütte steht wie Heidmühle und Rhauderfehn als Absteiger fest. Also drei der vier Aufsteiger steigen wieder ab. Das sagt meines Erachtens Alles über die Stärke der Liga. Holthausen-Biene hat kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt. Das ist schade für uns, da es ein Derby weniger bedeutet.

Jürgen Menger