Erste gewinnt 14. Hallenmasters

Erste gewinnt 14. Hallenmasters

Einen in jeder Hinsicht verdienten Sieg gab es für unsere 1. Mannschaft am Sonntag in der Emlichheimer Vechtetalhalle. Im Finale vor 800 Zuschauern besiegte die Mannschaft von Henning Schmidt den Landesliga-Konkurrenten vom FC Schüttorf 09 mit 2:1.

Mit einem überragendem Tobias Daalmann , der auch als Spieler der Turniers ausgezeichnet wurde, konnte man alle Turnierspiele gewinnen und vor allem in der Vorrunde mit feinstem Hallenfußball überzeugen. So konnte man dort den späteren Finalgegner aus Schüttorf bereits in der Gruppenphase mit 5:0 bezwingen. Henning Hood wurde mit seinen sieben Treffern zu einem der drei erfolgreichsten Torjäger. Erstmals mit dabei war auch unser Neuzugang Georgio Beltau.

Dritter wurde der SV Eintracht Nordhorn, der sich im kleinen Finale (Penaltyschießen) gegen den VfL Weiße Elf mit 2:1 durchsetzten konnte.

Jürgen Menger

Erleichterung nach 3:0 gegen Brake

Erleichterung nach 3:0 gegen Brake

Mit Platz 8.in die Winterpause – Der Druck vor dem gestrigen Spiel war hoch für alle Beteiligten. Jeder erwartete gegen den Tabellenletzten einen Sieg, um sich nach zuletzt enttäuschenden Ergebnissen zumindest über die Winterpause wieder Richtung Mittelfeld zu bewegen.

Das ist der Mannschaft mit einem letztendlich überzeugendem 3:0 gut gelungen. Dem voraus ging allerdings eine spürbare Verunsicherung und Nervosität. Kein Wunder, wenn man nach dem Derbysieg in Biene aus den folgenden drei Spielen lediglich einen Punkt holt. Die Umstände der bitteren Punktverluste sind hinlänglich bekannt und taten sehr weh.

Hinzu kam bei allem Verletzungspech der Hinserie auch noch der kurzfristige Ausfall von Eike Schrader, der als absoluter Leistungsträger kaum zu ersetzen ist. Und so begann Brake mit all seinen eigenen Problemen forsch und spielte munter drauf los. Nico Prieto-Falk musste gleich zu Beginn in höchster Not retten. Unsere Elf mußte sich erst einmal sortieren und kam dann aber besser ins Spiel. Irgendwie passte es dann, das der stets fleißige und sehr bemühte Christopher Hölscher mehr oder weniger angeschossen den Ball über die Linie drücken konnte. Für Markus Wieloch und David Heils ergaben sich nach Zuspielen von Anas Alhelou weitere Großchancen, die der Torwart vereiteln konnte.

Nach der Pause mühte sich Brake zwar, doch Vorwärts ließ nichts zu und machte die Räume eng. Unsere Trainer orderten nach Einwechselung von Pascal Thiele Marco Veltmaat ins linke Mittelfeld und das Offensivspiel wurde Stück für Stück besser. Marco war es dann auch, der in der 69.Minute nach schöner Vorarbeit von Alhelou mit seinem schwächeren Rechten ohne zu fackeln das vorentscheidende 2:0 erzielte. Das war der Brustlöser und der starke Tobias Daalmann schob nur zwei Minuten später zum 3:0 Endstand ein. Daalmann hätte eigentlich das 4:0 erzielen müssen aber das leere Tor zu treffen war wohl zu einfach.

Aufgrund der Personalnot hatte auch Altstar Dennis Nyhuis ausgeholfen und wusste ebenfalls zu überzeugen. Dennis weiß einfach wie man sich zu verhalten und ist offensichtlich in einem ziemlich gutem Fitnesszustand, Respekt!

So war die Freude über die drei Punkte natürlich groß, zu null gespielt und einen ordentlich Sprung in der Tabelle gemacht. Für den Kopf ist das eine wichtige Sache, mit einem gutem Gefühl in die Winterpause zu gehen. Jetzt gilt es, Kräfte zu sammeln und im Frühjahr mit einem hoffentlich komplett gestärktem Kader nach unten nichts anbrennen zu lassen.

Jürgen Menger

Unglückliche Niederlage in Essen

Unglückliche Niederlage in Essen

Sponsor des Gegners zeigt sich grob unsportlich – Mit 1:3 ging das gestrige Auswärtsspiel beim BV Essen wieder einmal unglücklich verloren. Und wiederum fing es sehr gut an. Eike Schrader konnte nach schöner Kombination mit Henning Hood in der 8. Minute zum 0:1 verwandeln. Dann kassiert unsere Elf eine verunglückte Flanke von Stipe Baran bei der Nico Prieto Falk wohl von dem Flatterball irritiert war und ihn selbst ins Netz lenkte.

Anschließend hat Anas Alhelou freistehend aus fünf Metern die Riesenchance zum 1:2, doch er verzieht links vorbei. Unsere Elf war am Drücker und hatte weitere gute Möglichkeiten durch Hood und Schrader. Da zeigte sich bereits die Klasse von Torhüter Bosilca. Ein Standard nach überflüssigem Foulspiel von Barragan brachte per Kopf das 2:1. Stipe Baran wurde es dabei zu einfach gemacht. Zu allem Überfluß zog Wülspitz in der 38. Minute aus 30 Metern ebenfalls ungestört ab und zu aller Überraschung war der Ball drin. Essen hatte vier Torraumszenen, davon waren drei drin.

In der zweiten Halbzeit hat unsere Mannschaft dann alles versucht. Chris Hölscher hatte dabei vier oder Fünf Großchancen. Ein Abseitstor wurde in der 62. Minute umstritten nicht gegeben. Chris trifft den Pfosten nach herrlicher Brustannahme und Bosilca hielt alles was zu halten war. Auch Essen hatte noch Chancen, die Falk jedoch zunichte machte. Der Anschlusstreffer lag die ganze Zeit in der Luft, doch er fiel nicht und so mussten unsere Jungs den Platz wieder mit hängenden Köpfen verlassen.

Die vergangenen Wochen sind wirklich nicht einfach für uns. Die Mannschaft hat nach dem Dinklage-Schock hervorragend reagiert und in Lohne klasse gespielt und doch den Ausgleich kassiert. Dass Essen ein ganz starker Gegner ist, das war vorher klar aber auch heute wäre mehr drin gewesen. Die Mannschaft hat alles gegeben, wir können ihr keinen Vorwurf machen.

Zu erwähnen ist noch das unsportliche Benehmen von Herrn Sprehe, dem Essener Großsponsor. Bereits vor dem Spiel schubste er Joshua Sausmikat am Bus von unseren Spielern weg, er dürfe sich nicht mit denen unterhalten. Den entgegen gehaltenen Handschlag von mir wusch er schroff weg. Während des Spiels fiel er durch unsägliches Verhalten auf und nach dem Spiel ging er die Schiedsrichter aufs Übelste an. Das missfällt auch in Essen offensichtlich vielen im Verein.

Ich gehe davon aus, das die Schiedsrichter die Vorgänge in ihrem Bericht festgehalten haben. So etwas habe ich noch nicht erlebt und davon distanzieren wir uns vom SV Vorwärts in schärfster Form. Das hat mit Fairplay nichts zu tun.

Jürgen Menger

Zwei Punkte verschenkt beim 3:3 in Lohne

Zwei Punkte verschenkt beim 3:3 in Lohne

Am gestrigen Sonntag reichte eine 3:0 Führung bei BW Lohne nicht, um den Sieg mit nach hause zu nehmen. Hätte uns das vorher jemand gesagt, das wir beim vermeintlichen Meisterschaftsfavoriten ein Unentschieden holen, hätten wir sofort unterschrieben.

Bis zum Anschlusstreffer in der 63. Minute lief alles hervorragend für unsere Mannschaft. Tobias Daalmann hatte dreimal getroffen. Nach einer glänzenden ersten Halbzeit traf Daalmann nach Vorarbeit von Henning Hood in der 13. Minute und  in der 22.Minute verwandelte Tobias eiskalt einen Handelfmeter.

Anas Alhelou hatte weitere Chancen zu erhöhen, sodass es zur Pause durchaus hätte 0:3 stehen können. Das dritte Tor muss dann direkt nach der Pause spätestens Jannes Staelberg machen, der aus nächster Nähe nach toller Kombination mit Marco Veltmaat das Leder um Zentimeter am Tor vorbeischob. Wie Jannes zurecht nach dem Spiel sagte: “Ich muss das 3:0 machen, dann wäre Tobias Ding das 4:0 gewesen und die Messe ist gelesen.“

Leider machte Torjäger Wernke den Anschlusstreffer in der 63.Minute und das Unheil nahm seinen Lauf. Unsere Elf stand von da an mächtig unter Druck. Trotzdem konnte unsere Elf lange einen weiteren Gegentreffer verhindern. Das souveräne Spiel der ersten Stunde war jedoch verflogen. Lohne kam zu Chancen aber nicht zu hundertprozentigen. Nach einer scharfen Ecke in der 88.Minute konnte Liegmann ungehindert einköpfen. Erst danach gab es das große Flattern. Pley unterlief einen Ball und Wernkes Kopfball ging um Zentimeter vorbei. Der Schiedsrichter zeigte drei Minuten Nachspielzeit an. Die Bälle flogen unserer Abwehr nur so um die Ohren. Und in den letzten Sekunden hatte Vorwärts genügend Möglichkeiten , den Ball rauszuschlagen oder einfach ins Aus zu spielen. Der Schiedsrichter setzte mehrfach zum Abpfiff an, die drei Minuten waren längst rum. Eike Schrader und  Lucas Völkerink eroberten den Ball im Sechszehner, Lucas dribbelte ein wenig nach außen und rechnete glaube ich mit dem Abpfiff. Leider verzog er den Ball einem Lohner in die Füße, der Schiedsrichter ließ wieder weiter laufen. Ein langer Ball flog über 30 Meter auf Schepps Kopf, der doch tatsächlich in der 95.Minute den Weg ins Tor findet. Und der Schiedsrichter pfiff ab.

Ein Spiel geht so lange bis der Schiedsrichter abpfeift. Ich habe jedoch überhaupt kein Verständnis für den Schiedsrichter, der das Spiel hätte eher abpfeifen müssen.

So sind wir um den verdienten Lohn gebracht worden, auch wenn wir natürlich selbst schuld sind. Ein Fünkchen mehr Aufmerksamkeit und Cleverness hätte zum Sieg gereicht. Leichtfertig sind in den letzten beiden Spielen fünf Punkte verschenkt worden. Die Mannschaft kann gegen die Spitzenteams nicht nur mithalten, das ist die gute Erkenntnis. Aber am Ende zählen die Punkte: Der 7. Platz ist gut aber die Luft nach unten ist dünn. Jetzt muss der Fokus hoch gehalten werden, um in Essen und beim letzten Heimspiel gegen Brake mindestens vier Punkte zu holen.

Jürgen Menger

Ganz bittere Niederlage gegen Dinklage

Ganz bittere Niederlage gegen Dinklage

Das darf doch nicht wahr sein, möchte man sagen, ist es aber. Holger Wilkens von den GN hätte es treffender nicht sagen können. Es sah alles nach einem Sieg aus und dann schocken drei Kopfballtore in den letzten 13 Minuten den SV Vorwärts.
Bei einem Sieg hätte man sich mit Luca Budde über sein 2:0 gefreut und über den starken Anas Alhelou und seinem tollem Schuß zum 1:0 vor der Pause. Bis zur 77.Minute nahezu alles richtig gemacht und dann geschieht das Unglaubliche.
Das Spiel nahm einen ähnlichen Verlauf wie am 23.Mai als Dinklage ein 3:0 noch in ein 3:4 umwandeln konnte und das auch mit dem Schlußpfiff.
Nur heute ging es um weitaus mehr. Für Dinklage ging es darum, aus dem Tabellenkeller rauszukommen und wir hätten mit einem Sieg einen wichtigen Schritt von unten weg machen können.
Jetzt stehen wir mit leeren Händen da und niemand kann es so recht glauben. Dinklage hat vor allem in der ersten Halbzeit gezeigt, das sie nicht auf einen Abstiegsrang gehören. In den ersten dreißig Minuten waren sie durchaus spielbestimmend ohne dabei nennenswerte Chancen zu haben. Unser Elf wurde spielerisch immer besser und Anas Alhelou machte in der 41.Minute das 1:0. Strategisch wichtig war das 2:0 gleich nach der Pause durch Budde. Unsere Mannschaft kontrollierte die Party und ließ nichts weiter anbrennen. Nach vorne geschah jedoch auch nicht all zuviel.
Dass Dinklage nie aufgibt, war hinlänglich bekannt. Warum unsere Spieler dann dreimal die Konzentration verloren haben, steht in keinem Lehrbuch. Beim 1:2 gepennt, selbst danach schien es noch zu reichen. Doch nach einer Ecke läßt man Bläumer wieder ungehindert in der 86.Minute einköpfen., ebenfalls nicht zu verstehen.
Und anstatt wenigstens das Unentschieden mitzunehmen, dann noch ein harmloser Freistoß aus der eigenen Hälfte und wieder Kopfball, Tor, Espelage macht ihn rein, Abpfiff. Dinklage konnte sein Glück selbst kaum glauben. Drei kapitale Fehler kosten uns den Sieg nach einer sichern 2:0 Führung.
Das muß unsere Mannschaft erst einmal verarbeiten und mit allen Mitteln aus den nächsten drei Begegnungen bis zur Winterpause alles geben, um möglichst viele Punkte zu holen. Ab Platz 6. spielen alle Mannschaften um die Abstiegsränge, das ist schon eine außergewöhnliche Situation.

Jürgen Menger

Nach 0:2 gegen Papenburg nächster Derbysieg in Biene

Nach 0:2 gegen Papenburg nächster Derbysieg in Biene

Vorwärts hat die richtige Antwort auf auf die nächste Heimspielniederlage gegen Papenburg gegeben. Mit einem 1:2-Sieg beim Derby in Biene hat die Mannschaft einen in vielerlei enorm wichtigen Sieg eingefahren.

Am vergangenen Sonntag war der Gast aus Papenburg siegreich weil vor allem der eingewechselte Marek Janssen eiskalt zuschlug und in der 65.und 90.Minujte zweimal traf. Da war unsere Elf nicht aufmerksam genug und hat den Torjäger nicht entscheidend gestört. Dabei muss man wissen, das Janssen zum Besten gehört was die Liga zu bieten hat. Papenburg hatte insgesamt in dem Spiel Feldvorteile und hat sicherlich verdient gewonnen, doch wenn man bis zum Schluss dagegen hält, kann Vorwärts auch mit einem 0:0 aus der Party gehen. Im Gegensatz zum Derbysieg in Schüttorf strahlte Vorwärts jedoch kaum Gefahr nach vorne aus und kam gegen die robuste Papenburger Elf kaum zu Chancen. Insofern gingen die Punkte nicht zu unrecht nach Papenburg, die sich damit weiter in der Tabellenspitze festsetzen konnten.

Damit waren die Vorzeichen gegen die Überraschungsmannschaft der Saison in Biene alles andere als günstig. Biene mit einem super Lauf nach dem last Minute Nichtabstieg und Platz drei in der Tabelle und wir mit dem Druck des Punktenmüssens, um Abstand nach unten zu gewinnen. Und das ist unserer Mannschaft mit dem 1:2 Auswärtssieg hervorragend gelungen.

Von Beginn an war das Selbstbewusstsein der Biener durch die Erfolgsserie zu spüren. Doch unsere Jungs haben es angenommen, konzentriert, gut organisiert und mit Offensivaktionen nach vorne. Biene hatte in der ersten Halbzeit sein Chancen, doch die größte hatte Vorwärts durch Jannis Staelberg als Hillebrandt abwehren konnte und der Ball an die Latte ging. Ein sehr temporeiches Spiel hätte zur Pause durchaus 1:1 oder 2:2 stehen können, doch es ging mit einem 0:0 in die zweite Hälfte.

Biene machte weiter Druck und wiederum Vorwärts hatte durch Anas Alhelou die größte Chance zur Führung .Er traf jedoch mit einem Querpass die falsche Entscheidung anstatt den Ball selbst zu versenken.
Nach toller Vorarbeit von Tobias Daalmann war es dann aber in der 74.Minute so weit. Markus Wieloch konnte die Flanke von Daalmann per Kopf zum 0:1 verwerten. Und als Schrader in der 83. Mimute zum 0:2 erhöhte, schien die Party entschieden. Biene jedoch konnte durch Görtz in der der 85.Minute den Anschluss herstellen. Doch im Gegensatz zum letzten Auswärtsspiel in Biene ließ sich Vorwärts diesmal die Führung nicht mehr nehmen und ließ bis zum Schluss nichts mehr zu. Alles in allem ein nicht unverdienter Derbysieg, der an Wichtigkeit nicht hoch genug zu bewerten ist. Nicht nur das wir mit 17 Punkten uns ein wenig von unten abgesetzt haben, ist die Erkenntnis mit Mannschaften von oben mithalten zu können.

Das gibt Hoffnung für künftige Aufgaben, nur über solche Erfolgserlebnisse kommt das Selbstbewusstsein zurück und das Selbstverständnis für Spielsituationen und Abläufe. Da hat die Mannschaft um Trainer Schmidt heute einen ganz wichtigen Schritt gemacht. Spielmacher Jannes Staelberg ist einfach unersetzlich und für unser Spiel von ganz entscheidender Bedeutung, das hat er heute wieder eindrucksvoll bewiesen.

Im nächsten Heimpiel geht es gegen den TV Dinklage gegen die beste Rückrundenmannschaft der letzten Saison. Und die stehen jetzt auf dem letzten Tabellenplatz. Daran sieht man, das hat nichts zu bedeuten. Dinklage ist mit Sicherheit nichts schwächer als das Mittelfeld der Liga. Unser Ziel muss sein, wieder mal ein Heimspiel zu gewinnen, um dann mit 20 Punkten ein wenig entspannter nach vorne Richtung Winterpause zu schauen.

Jürgen Menger

Derbysieg gegen den FC Schüttorf

Derbysieg gegen den FC Schüttorf

Ein Derby, das seinem Namen alle Ehre gemacht hat. Das bekamen die Zuschauer am heutigen nachmittag mit insgesamt sechs Toren geboten.

Vor gut 400 Zuschauern machte Vorwärts von Beginn an einen sehr konzentrierten und entschlossenen Eindruck. In der 10.Minute steckte Florian Müller schön durch auf Tobias Daalmann. Und der spielte seine ganze Klasse aus, behauptetete sich im Laufduell und schob das Leder gekonnt an an Torwart Heckmann vorbei. Gut gestaffelt und sicher in der Abwehr agierte Vorwärts weiter und kontrollierte das Spiel. In der 21. Minute nutzte Eike Schrader einen Eckball von Anas Alhelou und konnte zum 0:2 einköpfen. Die Führung schien Schüttorf ein wenig den Nerv gezogen zu haben. Doch in der 31. Minute erzielte Stefffen Hilberink ein Traumtor mit links aus 30 Metern genau in den Winkel. Vorwärts ließ sich davon wenig beeindrucken und Tobi Daalmann hätte in der 40. Minute bei quasi identischer Situation wie beim 0:1 das 1:3 erzielen können, scheiterte jedoch an Heckmann.

Nach der Pause kam Schüttorf mit mächtig Druck aus der Kabine und hatte mehr vom Spiel. Jesko Bührung vertendelte zum Glück für Vorwärts freistehend vorm Tor. Der Ausgleich lag förmlich in der Luft.
Der wunderbare Freistoßtreffer durch Eike Schrader zum 1:3 in der 70.Minute brachte dann die zweite Luft für Vorwärts. Schüttorf war sichtlich geknickt . Das nutzte unsere Elf zu einem weiteren Konter über Marco Veltmaat, der auf Henning Hood vorlegte, der wiederum das Leder direkt verwandeln konnte. 1:4 hieß es nach 75. Spielminuten und nur drei Minuten später konnte Werner Hofschröer auf 2:4 verkürzen.
Vorwärts ließ jedoch nichts mehr anbrennen und hätte durch Großchancen von Hagels(Pfosten), Hölscher und Budde in den Schlußminuten durchaus noch erhöhen können.

Alles in allem ein verdienter Derbysieg in einem rassigen Spiel. Heute hatte Vorwärts das Momentum auf seiner Seite, war sehr effektiv und hatte mit Daalmann und Schrader zwei überragende Männer in seinem Team. Insgesamt war es eine geschlossen gute Mannschaftsleistung zum wichtigen Zeitpunkt. Mit nunmehr 14 Punkten konnten wir uns ein wenig Luft nach unten verschaffen. Weitere harte Begegegnungen gegen Papenburg und Biene stehen an. Auch heute haben wir wiederum Ausfälle verkraften müssen, die der Kader in der Breite jedoch auffangen kann. Die neu hinzu gekommenen Spieler werden immer besser und zeigen ihre Qualität, das ist sehr erfreulich.

Jürgen Menger

Unentschieden in Friesoythe

Unentschieden in Friesoythe

Unentschieden bringen einen bekanntermaßen beim Fußball nicht viel weiter. Angesichts der 3 Punkte Regel tritt man damit mehr oder weniger auf der Stelle.

Das 1:1 am Sonntag beim Tabellennachbarn Hansa Friesoythe kann man trotzdem durchaus als Erfolg werten. Denn auch Hansa verfügt über eine gute Mannschaft, die mit erstklassigen Spielern besetzt ist. Vorne im Sturm mit Jädke und Plichta, Gerrit Thomas hinten drin und der Spanier Garcia, der allerdings erstmal auf der Bank Platz nahm. Wir hatten Jannes Staelberg und Henning Hood wieder dabei. Anas Alhelou spielte von Anfang an und Fabian Pley stand im Tor. Der Beginn verlief vielversprechend für Vorwärts. Marco Veltmaat konnte sich in der 1. Minute über links durchsetzen und Markus Wieloch kam in der Mitte einen Schritt zu spät. Dem verheißungsvollen Start folgte jedoch in der 7.Minute die Ernüchterung. David Barragan konnte Souyleman nicht folgen und die scharfe Hereingabe konnte Jädge leicht versenken. Danach brannte es noch einige Male vor dem Kasten, doch Plichta vergab aussichtsreich und Pley schmiß sich dazwischen mehrfach dazwischen. Ab der 30. Minute bekam Vorwärts wieder mehr Kontrolle und Anas Alhelou machte mit einer schönen Aktion in der 39. Minute das 1:1. Das war gleichzeitig der Pausenstand.

Nach der Halbzeit brach Alhelou wieder vorne durch, die Hereingabe verpaßten jedoch gleich mehrere Spieler. Um die 60. Minute überschlugen sich die Ereignisse. Alhelou konnte unverhofft alleine auf Panzlaff zulaufen, doch versagtem ihm die Nerven und schoss den Torwart an. Direkt im Gegenzug ergab sich für Plichta die gleiche Situation, er traf zu unserem Glück nur den Pfosten. Dann gab es ein übles Missverständnis zwischen Veltmaat und Pley, sodass Völkerink in höchster Not auf der Linie retten musste.

In der Schlussaktion ergab sich für unsere Jungs eine Überzahlsituation, die an und für sich zum Tor und Sieg führen muss. Diesmal traf der eingewechselte Valdet Osmanay die falsche Entscheidung und spielte quer anstatt den Ball einfach reinzumachen. Einfacher gesagt wie getan, am Ende stand ein gerechtes Unentschieden, das uns zwar weiter im Tabellenmittelfeld hält aber auch sehr trügerisch sein kann.

Am Sonntag geht’s zum Aufsteiger und großem Derby nach Schüttorf. Da ist mit Sicherheit Musik drin. Schüttorf hat ebenfalls eine gute Mannschaft, die in der Landesliga gut angekommen und konkurrenzfähig ist. Ich glaube die Motivation für unsere Spieler versteht sich von selbst.

Jürgen Menger

Gegen Spitzenreiter Bevern nichts zu holen

Gegen Spitzenreiter Bevern nichts zu holen

Mit 1:4 setzte es am vergangenen Sonntag eine deutliche Niederlage gegen den unangefochtenen Tabellenführer aus Bevern.

Dieses kleine Dörflein mit unter 1000 Einwohnern verfügt über eine erstklassige Mannschaft, die locker höher spielen kann. So ist das wenn man sich mit den nötigen Mitteln eine Truppe zusammenstellen kann, die einfach Qualität hat. Das ist den Verantwortlichen aus Bevern gelungen, es kommt zwar kein Spieler aus dem Ort, doch derzeit scheint das niemanden zu interessieren. Man hat seinen Spaß – vor allem daran den großen Nachbarn BV Essen zu ärgern. Wer nach neun Spielen in dieser Liga volle 27 Punkte eingefahren hat, der kann sich nur selbst ein Bein stellen, um nicht Meister zu werden. „Das nehmen wir dann mit und feiern eine Woche aber aufsteigen wollen wir nicht“. Das sind Originalaussagen vom Präsidenten und Manager des SV Bevern, das ist schon verrückt. Wir sind mal gespannt, ob dann im März 2019 wirklich keine Lizenz beantragt wird.

Zurück zum Spiel: Unsere Elf gleich zu Beginn des Spiels die volle Breitseite bekommen.
Torjäger Ipsilos schlug zweimal eiskalt zu mit fiesen Distanzschüssen, die für Nico Falk nicht zu halten waren. Der übermächtigen Power hatte unsere Abwehr wenig entgegen zu setzen. Auch der glückliche Anschlusstreffer durch Tobi Daalmann per Elfmeter konnte die Anfgriffswelle der Beverner nicht stoppen. Sander zog in der 30.Minute ab und wieder ins lange Eck und wieder nicht richtig gestört.

Die Partie war bereits zur Pause entschieden. Zwar hat Vorwärts es in der zweiten Halbzeit deutlich besser gemacht, doch die wenigen Chancen konnten nicht genutzt werden. Bevern war vielleicht ein bisschen überheblich, konnte jedoch nochmal locker durch Große-Macke nachlegen und so den völlig verdienten Endstand herstellen.
Neidlos muss man anerkennen, eine richtig gute Mannschaft des SV Bevern in einem top Fitnesszustand war für uns eine Nummer zu hoch.

Wir müssen uns auf die anstehenden Aufgaben konzentrieren und Spiel für Spiel Punkte sammeln. Zuletzt verletzte Spieler wie Jannes Staelberg und Henning Hood kommen zurück und können der Mannschaft helfen. Jeder Einzelne ist gefordert, sich zu verbessern, damit wir uns von den unteren Rängen fernhalten.

Jürgen Menger